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STAAT |
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Magister equitum
Der magister equitum war
der Kommandant der Reiterei und wurde nur im Rahmen einer Diktatur vom
amtierenden Dictator ernannt. Die Tradition geht auf älteste Zeit zurück,
in der er die unterstützende Reiterei wohl direkt kommandierte. Durch
die Weiterentwicklung des Militärwesens kam ihm zu Zeiten der
Republik die Funktion eines kommandierenden Offiziers im Führungsstab
zu. Das Amt war theoretisch jedermann zugänglich und man brauchte zuvor keine Magistratur bekleidet haben, wobei allerdings meist darauf geachtet wurde, dass der Kandidat zumindest die Prätur absolviert hatte. Einmal eingesetzt, konnte er nicht mehr abgesetzt werden. Sein Dienst endete mit der Niederlegung der Diktatur, die ihn berufen hatte, oder durch Tod. In letzterem Fall konnte der Dictator einen Nachfolger bestimmen. Es kam auch vor, dass der Senat im Rahmen seines Vorschlagsrechtes für die Diktatur auch einen magister equitum vorschlug. |
Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. |
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Quellen: H.Pleticha & O.Schönberger "Die Römer", J.-C.Fredouille "", Lexikon der römischen Welt", F.M.Ausbüttel "Die Verwaltung des römischen Kaiserreiches", W.Eck "Die Verwaltung des römischen Reiches in der hohen Kaiserzeit", C.Scarre "Die römischen Kaiser", "Der kleine Pauly" |
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(PL) |
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